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Stellungnahme zum Beitrag im Magazin "DER SPIEGEL“
„Kranke Geschäfte“ 17/2008 von Julia Bonstein der Artikel als PDF-Datei
mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs Deutschland e.V.
mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs Südtirol
mamazone arbeitet transparent und unabhängig und lässt sich nicht willfährig vor den Karren der Pharmaindustrie spannen
mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e.V. ist eine Patientinnen-Initiative von rund 1600 Mitgliedern in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Südtirol. Sie wurde 1999 an der Augsburger Fakultät für Volkswirtschaftslehre (Prof. Anita Pfaff) von der Boznerin Ursula Goldmann-Posch ins Leben gerufen.
Seitdem engagieren sich in der - in ärztlichen Fachkreisen sehr renommierten - Organisation mit einem wissenschaftlichen Beirat aus 53 international anerkannten Experten zahlreiche an Brustkrebs erkrankte Patientinnen, aber auch gesunde Frauen, Ärzte und Ärztinnen sowie Forscher und Forscherinnen. mamazone hat das gemeinsame Ziel, eine flächendeckende Verbesserung von Prävention, Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Brustkrebs in Deutschland und dem angrenzenden deutschsprachigen Ausland zu erreichen.
Der Artikel „Kranke Geschäfte“ im Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL 17/2008 erweckt im Zusammenhang mit der Empfehlung von Erythropoetin, eines bisher in allen onkologischen Behandlungsleitlinien üblichen Supportivums bei nachgewiesener Tumoranämie, den Eindruck, als habe sich mamazone e.V. und ihre mamazone- Gründerin Ursula Goldmann-Posch willfährig vor den Karren der Pharmaindustrie spannen lassen, um dieses zu promoten. Dies entspricht nicht der Wahrheit und ist ideologisch in feinster SPIEGEL-Manier gefärbt.
In den letzten Jahren gab es Studien, die gezeigt hatten, dass sich die seit 15 Jahren bekannten, positiven Wirkungen der biotechnologisch hergestellten Erythropoetine zur Verbesserung der Blutarmut von Krebskranken unter nicht indikationsgemäßer Anwendung auch in das Gegenteil verkehren können. Aufgrund dieser Entwicklung hat mamazone Deutschland eine entsprechende Empfehlung Anfang Januar 2008 sicherheitshalbe von ihrer Website genommen.
Im Archiv der Webseite der Deutschen Krebsgesellschaft freilich ist diese Empfehlung immer noch zu lesen. (zum Artikel... )
Die Selbsthilfe-Initiative mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs erhält für ihre wertvolle und vielfältige Arbeit zahlreiche private und industrielle Spenden, unter anderem auch von den Firmen, die mit dieser Krankheit Geld verdienen. Hoffmann La Roche ist mit einer Spende von 40.000 Euro nur ein Geldgeber von vielen, darunter auch zahllose Privatpersonen und der Kosmetik-Konzern AVON. Dies beeinflusst jedoch in keinster Weise die inhaltliche Arbeit von mamazone Deutschland. Im Übrigen hat mamazone Südtirol kein Zugriff auf die finanziellen Ressourcen von mamazone Deutschland, da es sich hier um einen rechtlich eigenständigen Verein handelt.
Sponsoring und Spendengelder sind nicht gleichzusetzen mit Käuflichkeit. Da in Deutschland Selbsthilfegruppen durch die öffentliche Hand nicht gefördert werden, müssen sie sich nach anderen Finanzierungswegen umsehen - ohne dass dadurch zu unterstellen wäre, dass nach dem Motto "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing" zu verfahren wäre.
Deshalb behält sich mamazone vor, rechtliche Schritte gegen diese Unterstellungen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ einzuleiten.
Ansprechpartnerin:
Ursula Goldmann-Posch
Gründerin mamazone e.V.
Schirmherrin von mamazone Südtirol
Max-Hempel-Straße 3
86153 Augsburg
T: 0049 9642 915272
Mobil: 0049 176-50 35 15 16
Mail: goldmann.posch@t-online.de